Funktionsweise Dekanter


Funktionsweise Dekanter

Der Dekanter ist eine Schneckenzentrifuge, die unter Ausnutzung der Zentrifugalkraft, sowie der Dichteunterschiede der einzelnen Phasen für die Trennung von 2- oder 3-Phasengemischen eingesetzt wird.

  • Der flüssige Klärschlamm gelangt mit einem Polymer-Wassergemisch (Flockungshilfsmittel) durch das zentral angeordnete Einlaufrohr in eine Einlaufkammer der Schnecke.
  • Durch Öffnungen tritt es in den Separationsraum der Trommel ein, wo es auf Betriebsdrehzahl beschleunigt wird.
  • Durch Einwirkung der hohen Zentrifugalbeschleunigung setzen sich die Feststoffteilchen in kürzester Zeit an der Trommelwand ab.
  • Die mit einer etwas größeren Drehzahl als der Trommelmantel rotierende Schnecke fördert den ausgeschleuderten Feststoff (Klärschlamm) kontinuierlich zum engeren Durchmesser der Trommel hin.
  • Dabei wird dieser, bedingt durch die konische Form der Trommel, aus der Flüssigkeit herausgehoben und beim Durchlaufen der nicht mehr von der Flüssigkeit beaufschlagten, Trockenzone durch Zentrifugalkraft von der anhaftenden Flüssigkeit befreit.
  • Durch die am Ende der Trommel befindlichen Öffnungen wird der Feststoff (Klärschlamm) ausgeworfen.
  • Die Flüssigkeit (Zentrat) strömt dem entgegen gesetzten Trommelende zu. Auf diesem Klärweg durch die "Trennzone" der Trommel werden noch spezifisch leichte Verunreinigungen unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft ausgeschleudert und von der Schnecke, zusammen mit dem in der Einlaufzone erfaßten Feststoff, zum Feststoffaustrag gefördert.
  • Die geklärte Flüssigkeit (Zentrat) verläßt über auswechselbare Wehrscheiben den Separationsraum und wird frei ausgetragen.

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