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Abschied vom Bohrturm...
Die Wiese am Waldrand leuchtet im wunderschönen Grün. Eine Idylle wie gemalt. Da mag man kaum glauben, dass bis vor wenigen Jahren an dieser Stelle Öl oder Gas gefördert wurde. Davon ist nichts mehr zu sehen. Ein Verdienst der Rewa-Gruppe.
Ein Aufgabengebiet, das für die Rewa-Gruppe in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden ist. Notwendige Rückbau- und Rekultivierungsmaßnahmen werden in engster Abstimmung mit der Betriebsgesellschaft und den Aufsichtsbehörden vorgenommen. Der Ablauf ist inzwischen Routine. Alle Förderanlagen werden abgebaut und die im Boden verlegten Leitungen entfernt. Das Bohrloch selbst wird bis zu einem Meter unterhalb der Oberfläche mit Zement verfüllt, abgeschnitten und mit einer dicken Betonplatte abgedichtet.


Parallel dazu untersuchen wir, ob der Boden und die Schlammgruben durch Kohlenwasserstoffe, Schwermetalle usw. verunreinigt wurde. Übersteigt die Konzentration bestimmte Grenzwerte werden Boden und  Schlammgruben aufbereitet (biologisch, thermisch, hydraulisch), wobei Deponieschonung höchste Priorität hat.  Die Rewa-Gruppe verfügt über eine Vielzahl an Entwässerungs-, Konditionierungs- und thermischen Behandlungsanlagen die höchste Sanierungsziele garantieren und den Entsorgungsstrom so gering wie möglich halten. Zum Schluß wird der gesamte Betriebsplatz einschl. Bohrloch mit Mutterboden abgedeckt.

Sind alle Maßnahmen abgeschlossen, wird das durchschnittlich 1500 m2 große Gelände an den Eigentümer zurückgegeben. Der Platz ist wieder voll nutzbar. In den meisten Fällen ist das Rekultivierungsziel  Acker - und Viehwirtschaft.

Jedes Unternehmen der Förderindustrie ist gesetzlich verpflichtet, nach Ende der Förderung, das benutzte Gelände zu rekultivieren und damit seinen ursprünglichen Zustand wieder herzustellen. In gutem Amtsdeutsch bedeutet das, "Umsetzung eines Sonderbetriebsplanes für die Wiederherstellung von Sonderplätzen."